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Hallo, mein Name ist Herr N.

Heute bin ich 50 Jahre alt, habe seit 35 Jahren Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gemischt und lebe seit 10 Jahren mit einer Sonde im Gehirn gegen meine Zwänge.

So um das 14. Lebensjahr traten die Zwänge in mein Leben. Es begann mit ausgeprägten Waschzwängen, später änderten sich die Symptome immer wieder, mal hatte ich unter Kontrollzwängen, Zwangsgedanken und fast immer mit Wiederholungszwängen zu leiden.

Der Verlauf war immer stark schwankend, irgendwann in den 90er -Jahren suchte ich erstmals Therapeuten auf, was aber wenig erfolgversprechende Ergebnisse mit sich brachte. Schließlich, ab etwa 1999 „explodierten“ meine Zwänge regelrecht und drangen in immer mehr Bereiche meines Lebens ein: ich konnte nicht mehr joggen, brauchte morgens über 1 Stunde zum Anziehen, weil alles ohne „falsche Gedanken“ erfolgen musste.

Es folgte der übliche Weg: Hausarzt, Antidepressiva , 10 verschiedene SSRI, 6 Wochen Kur (sehr ernüchternd), unmittelbar anschließend 2 Jahre ambulante Therapie vor Ort (die wirklich allen Regeln der Kunst folgte) dennoch ging es stetig bergab.

Heute bin ich 50 Jahre alt, habe seit 35 Jahren Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gemischt und lebe seit 10 Jahren mit einer Sonde im Gehirn gegen meine Zwänge.

So um das 14. Lebensjahr traten die Zwänge in mein Leben. Es begann mit ausgeprägten Waschzwängen, später änderten sich die Symptome immer wieder, mal hatte ich unter Kontrollzwängen, Zwangsgedanken und fast immer mit Wiederholungszwängen zu leiden.