Im Folgenden soll erklärt werden wie die Tiefe Hirnsstimulation funktioniert.

 

Bei neurologischen Erkrankungen lässt sich die Wirkung der Methode relativ leicht demonstrieren, da hier die Wirkung sehr gut äußerlich sichtbar ist.

 

Das gilt insbesondere bei Parkinson oder Tremor und einem immerhin näheren „  Verwandten „  der Zwangsneurose , der Tourette – Erkrankung.

 

Daher zunächst ein Videoausschnitt, der die Wirkung mit Stimulation und ohne Stimulation bei einem Tremor - Patienten zeigt.

 

                                                        Video   –  Tremor                                                         

 

 

Obwohl die Erfolgsrate bei diesen Erkrankungen zum jetzigen Zeitpunkt vermutlich höher liegt als bei den psychischen Erkrankungen, wie Zwangsneurose, Depressionen, Alkoholsucht, Heroinabhängigkeit und anderen zeigt sich doch deutlich der Ablauf.

 

Trotz alledem weist die THS bei Zwangserkrankungen eine Erfolgsrate von 60- 70 % auf - und damit sind diejenigen gemeint, bei denen SÄMTLICHE andere THERAPIEN und MEDIKAMENTE vergebens waren.

 

Diese Ergebnisse wurden durch Studien belegt, die den gleichen oder höheren wissenshcaftlichen Standard folgen wie etwa in der Psychiatrie.

 

Kurzversionen der Studien finden sich etwa hier:

 

Deutsches Ärzteblatt

 

Nature - Neuroscience  (kostenlose Kurzfassung der Forschungsgruppe der Universität Köln )  da Rechte beim Verlag liegen - Langfassung gegen Gebühr )

 

Zu bedenken ist auch, das die Forschung auf dem Gebiet der psychischen Erkrankungen deutlich jünger, aber durch Studien durchaus belegt ist.

 

Aus der Urangst heraus, das der „ Geist „ doch etwas anderes sei, obwohl auch das Gehirn ein biologisches Organ – wahrscheinlich das komplexeste , das wir besitzen  -  ist, stößt die Methodik hier häufig auf Ängste und auch auf professioneller Seite oft auf Ablehnung.

 

Mitunter in Unkenntnis der Studien – mitunter jedoch auch weil psychische Krankheiten viel abstrakter sind.

 

Nach einem Zitat des Hirnforschers Nuttin ( 1999 ) ist es jedoch so, das sich rund 20 % der Zwangserkrankten im Höchsstadium der Krankheit umbringen und daher ist es unerlässlich, das die Betroffenen zumindest um die Chance wissen.

 

Die Behandlung mittels THS bedeutet jedoch nicht, das hierdurch herkömmliche Therapien ersetzt oder gar der menschliche Verstand auf eine biologische Maschine reduziert wird.

 

Dies wäre genauso falsch, als wenn man annehmen würde, das psychologische Methoden oder die entsprechende Therapie nicht auch den Körper beeinflussen können.

 

Niemand würde dies etwa bei Stress oder auch nur einem Reizmagen in Frage stellen.

 

Vielmehr geht es darum, in besonders schweren oder erfolglosen  Fällen eine Alternative zu bieten.