Jetzt auch Klinik für Tiefe Hirnstimulation bei schweren  Zwangserkrankungen und Depressionen

in Österreich

1994-1995

Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Neurologie AKH Wien

2001-2003

Research Fellowship am Hyman-Newman Institute for Neurology and Neurosurgery, Beth Israel Hospital, New York

   

2007

Hospitation am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Kiel
(Tiefe Hirnstimulation).

( Anmerkung des Verfassers:

An der Universitätsklinik Schleswig - Holstein wurde schon sehr früh mit der Tiefen Hirnstimulation bei Zwangsstörungen - unter Professor Tronnier begonnen.

( Schauen Sie sich das Video über die Tiefe Hirnstimulation eines Patienten der dortigen  Klinik - operiert in 2011 - gesendet im  Juli / 2019 an )

2011

Einführung der Tiefen Hirnstimulation in der Behandlung medikamentös schwer einstellbarer Epilepsien in Österreich

Leiter der interdisziplinären Arbeitsgruppe zur Behandlung von Bewegungsstörungen am AKH Wien (Movement Disorder Board)

2008

Ordinationseröffnung in Stockerau

2010–2013

 

 

Seit 2014

Privatordination im Vitalsport Ärzte- und
Gesundheitszentrum in Wien Währing

 

Tiefe Hirnstimulation bei psychischen Erkrankungen, speziell Zwangsstörungen und Depressionen, in Kooperation mit der Universität  Wien

 

Dr. Novak führt an der Universitätsklinik am AKH Wien Tiefe Hirnstimulationen bei psychischen Erkrankungen - Zwangserkrankungen  / Depressionen durch, bei denen herkömmliche Massnahmen versagen

Wir:

Sehr geehrter Dr Novak: Seit wann befassen Sie sich mit der Tiefen Hirnstimulation ?

 

Dr. Novak:

 

Seit einem Forschungsaufenthalt in New York 2001.

 

Wir;

 

Und seit wann führen Sie selbst  Tiefe Hirrnstimulationen durch:

 

Dr. Novak:

 

Seit 2007

 

Wir:

Und seit wann wenden Sie die Tiefe Hirnstimulation bei psychischen Erkrankungen  - insbesondere der Zwangsstörung an ?

 

Dr. Novak:

 

Wir sind seit 2014, gemeinsam mit der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Medizinischen Universität Wien auf diesem Gebiet tätig und wir haben uns bereits 2012 gemeinsam mit den Kollegen der Psychiatrie die Behandlungsstrategien am Universitätsspital Leuven in Belgien im Rahmen einer klinischen Studie angesehen.

 

In der Vergangenheit gab es kaum Anfragen bezüglich der Tiefen Hirnstimulation in Österreich , was  möglicherweise auf den geringen Bekanntheitsgrad der Behandlung zurückzuführen war.

 

Mittlerweile haben wir uns entschlossen, die Tiefe Hirnstimulation, auch wegen zunehmender Patientenanfragen, auch auf dem Gebiet psychischer Störungen anzubieten

 

Wir:

 

Waren Ihre Bemühungen  erfolgreich ?

 

Dr. Novak:

 

Inzwischen sind wir von der Neurochirurgie her technisch sehr gut aufgestellt und auch die Rekrutierung der richtigen Patienten gelingt in zunehmendem Maß.

 

An der Universität Wien haben wir alle Voraussetzungen, von der Psychiatrie über die bildgebenden Verfahren, und die technischen Einrichtungen, die wir brauchen.

 

 Dort können wir auch den Verlauf gut dokumentieren und uns dadurch stetig weiterentwickeln.

 

Wir:

 

Welche Behandlungen mit der Tiefen Hirnstimulation- insbesondere im psychischen Bereich werden in Österreich von den Kassen getragen und / oder gibt es Studien ( Fonds ) die dies übernehmen ? 

 

 

Dr. Novak:

 

Die Operation wird als Sonderfall von den Krankenkasen übernommen ( Anmerkung des Verassers: entspricht vermutlich dem deutschen   "Heilversuch " )

 

 

Wir:

 

Wie steht es mit dem Bekanntheitsgrad dieser Behandlungsmöglichkeit - besonders im psychischen Bereich in Österreich ?

 

Dr. Novak:

 

Wir würden unsere Hilfe natürlich auch gerne deutlich mehr Patienten anbieten.

 

Wir sind dabei, die Allgemeinmediziner  und Fachärzte zunehmend für die Methode der Tiefen Hirnstimulation bei Bewegungsstörungen wie auch bei psychischen Erkrankungen, wie der Zwangsstörung, zu sensibilisieren.

 

Wir:

 

Welche weiteren Vorteile bietet ihre Tätigkeit auf dem Gebiet der Tiefen Hirnstimulation an der Universität Wien noch ?

 

Dr. Novak:

 

Wien hat auch den Vorteil für den Patienten , das keine allzu weite Anreise erforderlich ist , und wir patientennah arbeiten und eventuell intervenieren können.

Grundsätzlich können wir uns aber auch Kooperationen mit anderen Kliniken, außerhalb Österreichs vorstellen.

 

Wir:

 

Wie ist die postoperative Betreuung   ?

 

Wir nehmen uns  - auch  aufgrund der Nähe zum Patienten - postoperativ die Zeit, die Stimulationseinstellungen genau dem optimalen Stimulationseffekt anzupassen.

 

Wir:

 

Hat der Patient denn die Möglichkeit sich auch direkt bei Ihnen vor Ort in Wien zu informieren.

 

 

Dr. Novak:

Ja, das hat er: Und er kann sich direkt an mich wenden und bekommt auch alle Fragen beantwortet.

 

Tel. +43 699 12471021,

 E-Mail: novak.neurochirurgie@aon.at

 

Sehr geehrter Herr Dr Novak: Wir bedanken uns für das sehr informative Gespräch und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg.

 

Stetiges Ordnen von Gegenständen, Hygienezwang oder der Drang, Dinge im Alltag zu zählen: Zwei bis drei Prozent der Bevölkerung sind an Zwangsstörungen erkrankt. Forscher haben nun eine mögliche Therapie entdeckt: die Tiefe Hirnstimulation. Beitragslänge: 5 min Datum: 06.08.2019 Verfügbarkeit: Video verfügbar bis 06.08.2020

Anmerkung: Dr. Novak war zum Zeitpunkt dieser Tiefenhirnstimulation an der im Video dargestellten Klinik  seit 4 Jahren tätig