Patientenerfahrungen und Berichte über die Wirkungen der THS

Um die Wirkungen  der THS darstellen zu können, ist es vermutlich am Besten, jene zu zitieren , die direkt oder  indirekt über ihre Erfahrungen berichtet haben.

 

Seit Erscheinen dieser Seite haben wir einige Rückmeldungen bekommen und diese mit Berichten von zuverlässigen Quellen, in denen operierte Patienten selbst zu Wort kommen oder dargestellt werden ergänzt.

 

Wir denken, das dies der direkteste Weg ist, Erfahrungen aus erster Hand für  eigene Entscheidungen zu nutzen.

Hallo an alle,
erst mal Nasdaq herzlichen Dank für die Neuigkeiten, ich denke dieses neue Gerät

ist ein echter Durchbruch, auch für andere psychische Erkrankungen.
Nun, ich wurde vor ca. 8 Monaten operiert und so langsam stellt sich eine Verbesserung

ein, z.B. wenn ich früher fünfmal den Herd kontrolliert habe, jetzt vielleicht zwei- bis dreimal.

Auch die Gesamtstimmung hat sich verbessert, hab noch mal Lust zum arbeiten usw.
Auch ich bin weiterhin guter Dinge. Ich würde sagen, es war die beste Entscheidung

meines Lebens.

Liebe Grüße
Luna

 

( http:/www.zwaenge.de  )

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Meine OP liegt jetzt schon einige Monate zurück, und aus dem " Stimmungsaufheller " am Anfang

ist mittlerweile eine merkbare Besserung geworden.

Euch allen eine gute Zeit
Norton

 

 ( http://www.zwaenge.de )

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Die 36jährige Barbara verbrachte früher zwölf Stunden täglich mit Kontrollieren, Ordnen von

Gegenständen, Waschen und Duschen. Sie lebt mittlerweile drei Jahre mit dem Hirnschrittmacher

und sagt: "Die Operation war der Durchbruch. Ich kann wieder normal leben." Auch ihre Eltern

sprechen von einer "fast schlagartigen und anhaltenden Verbesserung".

 

http://www.tourette.de/pr/presse/sz_2004.shtml

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Einen Tag bevor der Stimulator eingestellt wurde dachte ich an den Tod und an dem Tag an dem er angeschaltet wurde dachte ich an das Leben. Daran, dass ich mal wieder ins Theater oder Kino gehen möchte. Abgesehen von der Stimmung wurden auch die Zwänge bereits ab dem ersten Tag besser. Ich traue mich immer noch nicht daran zu glauben, dass die THS wirklich helfen könnte. Einmal habe ich mir kurz erlaubt daran zu glauben und musste vor Freude weinen. Es ist bestimmt nicht so, dass die THS bei jedem so schnell hilft aber ich möchte allen therapieresistenten Zwangserkrankten raten sich über diese Methode zu informieren. Es könnte eine neue, hoffnungsvolle und wirksame Methode im Umgang mit dem Zwang für uns sein.“

(Christina Gerald)

 

 

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Alexander ist seit fast sieben Jahren durchgehend ans Bett gefesselt, als ihn der Neurochirurg

Volker Sturm zum ersten Mal sieht.

 

Den Psychiatern gilt er als "austherapiert", er leidet an einer schweren Zwangskrankheit und

dem mit multiplen Tics einhergehenden Tourte-Syndrom.

Begonnen hat alles vor elf Jahren: Alexander ordnet stundenlang sein Spielzeug, kontrolliert immer wieder,

ob er beim Packen der Schultasche nichts vergessen hat, wäscht

sich die Hände stundenlang. Heute, da er seine Zwänge nicht mehr ausüben kann, überkommen

ihn alle paar Minuten aggressive

Impulse.

 

Dieser Artikel erschien vor eineinhalb Jahren, als die Operation von Alexander gerade mal 6 Monate her war.

Heute geht es Alexander sehr viel besser. Die aggressiven Tics sind fast verschwunden.

Er lebt die meiste Zeit des Tages ohne Fixierung - er zeichnet, bastelt, lacht, interessiert sich für die Welt.

Die Heimärztin und das Pflegepersonal des ASB Pflegeheimssind begeistert von den stetigen Fortschritten, die er macht.

 

 ( Hirnschrittmacher gegen Zwänge und Tics Bernhard Albrecht (Red. Galileo) erschienen in der Süddeutschen Zeitung vom 23.3.2004, S.11 Wissenschaft. )

 

Zu diesem Fall gibt es ein Video der Sendung Galileo, das den Zustand  vor und nach,

sowie die Operation selbst zeigt.

 

Aus Gründen des Copyright können wir es nur als Privatkopie auf Anfrage zugänglich machen

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In den Berichten über operierte Patienten hörten wir öfters, das vor

der eigentlichen Wirkung auf die Zwänge eine " Stimmungsverbesserung " einhergeht,

was uns auch durch eine operierende Neurochirurgin bestätigt wurde.

 

Zur Thematik das Zwangsstörungen vielfach mit Depressionen einhergehen und die

THS mittlerweile auch bei Depressionen im Forschungsstadium eingesetzt wurde,

fanden wir diesen Bericht:

 

Auch der Nucleus accumbens gilt als viel versprechendes Ziel einer Tiefenhirnstimulation

– gegen Zwangserkrankungen, aber auch bei Depressionen.

"Der Nucleus accumbens ist eine zentrale Struktur im Belohnungssystem des

menschlichen Hirns", erläutert Thomas Schläpfer. "Wir wissen auch, dass er

eine wichtige Rolle spielt bei einem Symptom der Depression,

nämlich der sogenannten Anhedonie." Darunter versteht man die Unfähigkeit, Freude zu

erleben in Situationen, die früher Freude bereitet haben.

 

 

Bei Depressionen gibt es kein eigentliches 'Depressionszentrum'",

erläutert Schläpfer. "Daher haben wir versucht, an einem einzelnen Ort des Netzwerks

wie dem Nucleus accumbens anzusetzen, um eine Wirkung auf das Gesamtnetzwerk zu erzielen".

Und das mit einigem Erfolg

( http://www.spektrum.de/alias/neurochirurgie/kuenstlich-stimulierte-schleifen/1055205 )

 

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Aus der Fachpresse:

 

Nach zahlreichen, ergebnislosen Psychiatrieaufenthalten zögen sich die Betroffenen völlig

von ihrer Umwelt zurück, verließen kaum mehr die Wohnung.

Kordon schätzt den Anteil schwerstbetroffener, therapieresistenter Zwangskranker auf ein Prozent,

immerhin also 16 000 Personen allein in Deutschland.

„Diese Patienten leiden so sehr, dass wir alle Möglichkeiten in Betracht ziehen müssen,

um ihnen zu helfen. Dabei sollte auch die Neurochirurgie kein Tabu mehr sein.“

 

Auch Dr. med. Markus Pawelzik, Facharzt für Psychotherapie und über viele Jahre

Leiter der in der Verhaltenstherapie von Zwangs- und Angststörungen besonders erfolgreichen

Christoph-Dornier-Klinik Münster, pflichtet bei: „Unter den therapierefraktären

Zwangskranken gibt es so schlimme Fälle, etwa ein bis zwei Prozent, da würde

ich nicht davor zurückschrecken, die Tiefenhirnstimulation zu empfehlen.“

( www.aerzteblatt.de/lit3904 abzurufen.)

 ( http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=43803 )

 

wir führen zum Beispiel auch so Studien zur Behandlung der
behandlungsresistenten Zwangsstörungen durch und da ist es so, dass ganz viele
Patienten uns anschreiben und sagen: Dürfen wir das Verfahren bekommen? Uns geht
es schlecht."

 

Deutschlandfunk , 26. 10. 2016 - Professor Kuhn , Psychiatrie Köln

 

 

 

Aufgrund der hohen Nachfrage und positiven Rückmeldungen, haben wir nach weiteren Quellen gesucht und gefunden. Diese sind in Englisch , aber verständlich, und vermitteln Eindrücke, an die ein Mensch mit Zwangsstörungen zunächst einmal gar nicht denkt, das sie so als Beeinträchtigungen vorhanden ( waren ).

 

Daher empfehlen wir hier weiterzulesen:

 

PATIENT ´S EXPERIENCES AND QUOTES