Professor Coenen erreicht beachtliche Erfolge bei Therapie der Zwangsstörung mit modifizerter Methode

Professor Coenen von der Universitäts Neurochirurgie Freiburg visiert einen neuen Zielpunkt bei der Behandlung  von  Zwangsstörungen an.

 

Ähnlich wie bei der  in zwei Pilotprojekten und der laufenden Studie bei Depressionen sehr erfolgreichen Methode, stimuliert er dabei das Mediale Vorderhirnbündel.

 

Insgesamt wurden bisher 8 Patienten mit dieser Methode behandelt.

 

Die Ergebnisse der ersten beiden Patienten stellt er jetzt in einer Fallstudie vor:

 

In beiden Fällen erreichte der Forscher erhebliche Wirkung - in einem Fall sogar eine Remission: ( Wikipedia: Remission: bedeutet in der Medizin das vorübergehende oder dauerhafte Nachlassen von Krankheitssymptomen  )

 

Zusätzlich wurde das Ziel optimiert, weniger Nebenwirkungen   - speziell Hypomanie -   zu erreichen.

 

 

Besserungsverlauf durch optmiertes Verfahren zur THS - Therapie bei Zwangsstörungen
Optmiertes Verfahren zur THS - Therapie bei Zwangsstörungen - Verlaufsgrafik

Unser Eindruck: Obwohl erst in der Frühphase in der Erprobung, bietet sich hier eine Möglichkeit Patienten zu erreichen , bei denen die herkömmliche Tiefe Hirnstimulation nicht gewirkt hat.